Mittlerweile steht der Fahrplan vom ersten offiziellen Close Beta Wochenende bis zur Veröffentlichung am 03.05.2012 fest und dank Frogstar sind viele interessierte Mitglieder von Rivven von Anfang an dabei und können aktiv an den Testphasen teilnehmen und sich so persönlich einen ersten Eindruck verschaffen. Auch deswegen wollen wir hier mal erste bekannte Informationen über das neue Action-MMORPG zum Besten geben.

Die Logik gibt den Gedanken vor: Wenn man heutzutage noch mit einem MMO(RP)G erfolgreich sein will, also eine große Stammspielerschaft langfristig an sich binden, dann muss man etwas anders, etwas neues oder alte Sachen wesentlich besser machen. Leider scheint dies in den Köpfen der Analysten und letztendlich den Designern, welche für die Erstellung des Konzeptes eines Spieles sich verantwortlich zeigen, nicht angekommen zu sein. Wenn ich damals während meiner Grundschulzeit, als ich noch jung und unschuldig durch die Welt wanderte, von meiner Mutter ein Leberwurstbrötchen als Pausenbrot mitbekam, freute ich mich jedesmal, weil ich Leberwurstbrötchen abgöttisch liebte. Nur einmal machte meine Mutter den Fehler, mir eine ganze Woche lang immer Leberwurstbrötchen mitzugeben. Danach konnte ich sie erstmal nicht mehr sehen, geschweige denn riechen oder gar essen. Eine Liebe war kurzfristig zerbrochen, sie war ausgenutzt. So geht es mir - und vielen anderen auch - mit den Spielkonzepten von MMO(RP)Gs der letzten 7 Jahren. Der Gegner wird markiert, anschließend fängt man an, seine Zauber und Attacken in einer optimalen Reihenfolge abzuschießen und beim nächsten Monster geht der ganze Spaß von vorne los. Da wird das Spielen schnell zur Fließbandarbeit. Handwerk, Endgame-Inhalte und PvP, alles wohlbekannte, unzählige Male geschmierte Leberwurstbrötchen, wenngleich auch mal grob, fein, vom Kalb oder Schwein, in Natur- oder Kunstdarm. Dieses Bollwerk möchte der Entwickler Bluehole Studios mit seinem kommenden MMORPG TERA durchbrechen.

Ein Hauch von FPS

Anders als bekannte Genre-Kollegen hat TERA eine Action-Steuerung, wie wir sie von diversen Konsolen-Spielen kennen. Anstatt bei Angriffen einen Gegner auszuwählen und gemütlich ein paar Tasten zu drücken, muss aktiv gezielt werden. Man ist somit permanent in Bewegung, blockt Attacken ab oder weicht ihnen mit gekonnten Sprüngen aus. Die integrierte Kollisionsabfrage sorgt zudem für mehr Realismus und taktische Finessen. Bei so viel Action überrascht es kaum, dass ihr TERA optional komplett mit einem Controller spielen könnt. Auch eine Konsolen-Portierung würde sich hier anbieten.

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