Die Diskussion über die Zukunft der MMORPGs ist nicht neu, wahrlich nicht, aber die Aussagen von seitens der Entwickler und Publisher ändern sich. Zusammen mit kleinen leicht zu überschauenden Hinweisen gibt es mir Grund genug die Glaskugel auszupacken und selber ein paar wilden Thesen - in der Hoffnung hin und wieder vielleicht sogar des Pudels Kern zu treffen - in den Raum zu werfen.

So wie die Videospielindustrie im Wandel ist und ihre Prioritäten auf die neuen Konsolen und Mobile-Games ausrichtet, so formt sich im PC-MMORPG Segment eine neue Bewegung. Eine Bewegung in der Top-Entwickler in direkter Kommunikation mit den Fans ihrer Spiele stehen, auf sie zugreifen und um Mitgestaltung und -finanzierung bitten. Wir sprechen hier von den sogenannten Kickstarter-Projekten.

In den letzten Jahren verwandelten sich MMOGs von Langzeitspielen in Kurzzeitunterhaltung, obwohl sie dieselben Mechaniken und Werkzeuge dem Spieler an die Hand gaben, welche schon vor über 10 Jahren für einen dauerhaften Verbleib von Spielern gesorgt hatten. Doch diese Mechaniken scheinen keinen andauernden Effekt zu haben, sie scheinen zu verblassen. Die Antworten liegen in der Frage: Warum spielen wir?